Hieroglyphen-Schmuckschildkröte

Sie gehört zu den Schwimm-und Tauchmeistern unter den Wasserschildkröten. So lässt sich die Hieroglyphen-Schmuckschildkröte halten.

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Lebensweise und Verhalten dieser Wasserschildkröten

Bis zu 40 cm werden diese Wasserschildkröten lang. Die Weibchen sind etwas größer als die Männchen. Der Panzer ist lang und flacher als der vieler anderer Schildkrötenarten. Farblich kommen sehr viele Variationen vor, die sich vor allem am Bauchpanzer stark unterscheiden können. Typisch sind die waagerechten Streifen am Kopf und die gelb gestreiften Augen.

Haltung der Hieroglyphen-Schmuckschildkröte

In den Sommermonaten kann diese Wasserschildkrötenart problemlos im Gartenteich gehalten werden. In der Übergangszeit, Frühjahr und Herbst, ist die Unterbringung im Aquarium zu empfehlen. In den Wintermonaten halten die Schildkröten bei 6-10°C eine Winterstarre.

Die Hieroglyphenschildkröten benötigen ein ausreichend großes Aquarium. Empfohlen wird, die 7-fache Panzerlänge des ausgewachsenen Tieres als Aquarienlänge und die dreifache Panzerlänge als Breite als Mindestgröße heranzuziehen.

Neben einem Landteil benötigen die Weibchen zusätzlich einen Eiablageplatz, auch dann, wenn sie nicht gemeinsam mit einem Männchen leben. Da ihre Heimat reich an Pflanzenwuchs ist und sich diese Reptilien auch von Pflanzen ernähren, sollte täglich eine größere Menge in das Aquarium gegeben werden. Auch Wasserpflanzen, z.B. Schwimmpflanzen können ins Becken gepflanzt werden. Nicht alle aber halten dem Hunger der Hieroglyphen auf Dauer stand.

Sofern die Haltung im Innenbereich erfolgt, ist eine Wärme- und UV-Lampe als Sonnenersatz notwendig. Geeignet ist die Bright Sun von Lucky Reptile. Es reicht den Tieren nicht, sie an ein sonniges Fenster zu stellen, weil die Scheiben das UV ausfiltern.
Eine Vergesellschaftung ist nicht sinnvoll. Vor allem die Männchen neigen zu Streitigkeiten mit Artgenossen. Gruppen, die aus Weibchen bestehen, können unter Umständen funktionieren.

Gefressen wird sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrung. Jungtiere bevorzugen Tierisches, ausgewachsene Tiere sollten nur noch einmal wöchentlich Insekten oder Fisch bekommen. Als Futterpflanzen eignen sich u.a. Wasserpest, Wasserlinsen, Hornkraut, Seerosen, Romanasalat und essbare Landpflanzen wie z.B. Löwenzahn und Wegerich.

Eine Meldepflicht bzw. Halteerlaubnispflicht besteht bei diesen Schildkröten nicht, da es sich um keine geschützte Art handelt.