Hautschuppen beim Hund – was tun?


Die einen Hunde haben glänzendes Fell, andere dagegen mit Schuppen zu kämpfen. Hautschuppen beim Hund können folgende Ursachen haben.

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Hautschuppen bei Hunden – mögliche Ursachen

Futterbedingte Schuppenbildung

Oft ist das Futter schuld daran, dass die Hundehaut schuppig wird. Mangelernährung ist gar nicht so selten, denn auch wenn ein Fertigfutter als Alleinfutter gilt, wird es nie 100% alle Nährstoffbedürfnisse eines jeden Hundes decken können. Auch ein hoher Getreideanteil im Hundefutter kann die Schuppenbildung fördern.

Gesundheitliche Probleme

Parasitenbefall, Allergien und Erkrankungen, die den Stoffwechsel eines Hundes beeinflussen können ebenfalls zu einer Schuppenbildung führen.

Alter

Im Alter ändern sich die Bedürfnisse eines Tieres, denn ihr Stoffwechsel verändert sich mit den Jahren. Die Folge können stumpfes Fell und Hautschuppen sein.

Stress

Selbst Hunde, die kaum Probleme mit Hautschuppen haben, bekommen sie manchmal doch. In für sie stressigen Situationen, z.B. beim Tierarzt, sind sie plötzlich mit Schuppen überseht.

Was tun bei schuppigem Fell?

Fütterung überdenken

Die Umstellung auf hochwertiges Futter mit einem geringen Getreideanteil oder getreidefreies Futter kann bereits Linderung verschaffen. Besteht der Verdacht auf eine Futtermittelallergie kann mit Hilfe einer Ausschlussdiät herausgefunden werden, welche Bestandteile nicht vertragen werden.

Zusätzliche Ölgabe

Gute Öle enthalten wertvolle Fettsäuren, die nicht nur die Schuppenbildung reduzieren. Auch das Fell wird glänzender und das Immunsystem gestärkt. Tierisches Öl, z.B. Fischöl, kann am besten verwertet werden.

Bürstenmassage

Regelmäßige Bürstenmassagen fördern das Vertrauen und regen die Durchblutung der Haut an. Durch das Entfernen übermäßiger Unterwolle des Hundes, kommt mehr Sauerstoff an die Haut und die Hautschuppen beim Hund werden weniger. Übertreiben sollte man das Bürsten aber nicht, denn das kann eine gegenteilige Wirkung haben und die Haut versucht sich, durch mehr Schuppenbildung zu schützen.

Trainieren der stressverursachenden Situationen

Wer Situationen kennt und als ungefährlich erlebt, unterliegt weniger Angst und Stress. Manche Stressauslöser lassen sich gut trainieren. Tierarztbesuche beispielsweise müssen nicht immer unangenehm sein. Es ist durchaus möglich, seinen Tierarzt zwischendurch ohne Anlass zu besuchen und dem Hund die Tierarztpraxis mit Leckerlis und Streicheleinheiten der Mitarbeiter schmackhaft zu machen.